Die toten Seelen grau als vorherrschende Farbe der Tristesse. Ein Corpus, eingeschnürt in ein Leintuch, Kopfform noch gut zu erkennen, der Körper nach unten hin verschwimmend im Ungewissen des blaugrau-schmierigen Untergrunds. Daneben, davor Werkzeug, Gestänge, mit einem starken Drive hin zu diesem sich auflösenden Körpermittelpunkt. Zerbrochenes, Zerbrechendes nach unten hin eine ebenfalls in die Bildmitte stürzende Aufhängung. Inspiriert von einem NIN-Titel, der sich wiederum an einem Klassiker der Weltliteratur zu orientieren scheint... Gogols Tote Seelen. Ein Roman, der sich mit Habgier und dem schönen Schein auseinandersetzt. Habgier und schöner Schein in diesen Zeiten? Und dieses Bild dazu. Hmmm. Ich empfinde dies im Angesicht der grade geplatzten Finanzblase, wo das ganze Finanzsystem in sich zusammenzustürzen scheint, nachdem der schöne Schein der hohen Renditen und die Habgier Urstände gefeiert haben als ganz wunderbare Verbindung eines beziehungsreichen Titels (würden nicht manche Finanzmakler um des schnöden Mammons willen auch noch ihre tote Großmutter verpfänden?) mit der Gegenwart. Eine hervorragende Umsetzung, ein in sich stimmiger Bildaufbau, eine Komposition, die zum Nachdenken anregt. Was will man mehr? Ich will nicht mehr - ich bin begeistert. 5 Punkte. So muss es sein.
Very effectful view of perspective. It puts all focus on the centre which where that masked person is. All the shattered pieces leaves you with a feeling of a shattered mind aswell, blinded and shattered.
grau als vorherrschende Farbe der Tristesse. Ein Corpus, eingeschnürt in ein Leintuch, Kopfform noch gut zu erkennen, der Körper nach unten hin verschwimmend im Ungewissen des blaugrau-schmierigen Untergrunds.
Daneben, davor Werkzeug, Gestänge, mit einem starken Drive hin zu diesem sich auflösenden Körpermittelpunkt. Zerbrochenes, Zerbrechendes nach unten hin eine ebenfalls in die Bildmitte stürzende Aufhängung.
Inspiriert von einem NIN-Titel, der sich wiederum an einem Klassiker der Weltliteratur zu orientieren scheint... Gogols Tote Seelen. Ein Roman, der sich mit Habgier und dem schönen Schein auseinandersetzt. Habgier und schöner Schein in diesen Zeiten? Und dieses Bild dazu. Hmmm.
Ich empfinde dies im Angesicht der grade geplatzten Finanzblase, wo das ganze Finanzsystem in sich zusammenzustürzen scheint, nachdem der schöne Schein der hohen Renditen und die Habgier Urstände gefeiert haben als ganz wunderbare Verbindung eines beziehungsreichen Titels (würden nicht manche Finanzmakler um des schnöden Mammons willen auch noch ihre tote Großmutter verpfänden?) mit der Gegenwart.
Eine hervorragende Umsetzung, ein in sich stimmiger Bildaufbau, eine Komposition, die zum Nachdenken anregt.
Was will man mehr? Ich will nicht mehr - ich bin begeistert.
5 Punkte. So muss es sein.
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